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Andere Länder, andere Sitten

5 Kontinente, eine Grundregel: Respekt.

Wir sprechen gerne vom globalen Dorf, wenn wir weltweit kommunizieren, mühelos tausende von Kilometern zurücklegen und unsere geschäftlichen Interessen global wahrnehmen. Wir vergessen darüber sehr schnell, dass es bereits innerhalb von Europa zahlreiche kulturelle Unterschiede gibt. Sie zu kennen, ist im Business Pflicht. Dafür braucht es Respekt, Offenheit, Neugier auf Neues, kurz gesagt: interkulturelle Kompetenz.
Vor kulturellen Missverständnissen ist niemand gefeit. Dagegen hilft nur eins: gute Vorbereitung und Sensibilität. Denn Unterschiede gibt es genug – und dafür muss man nicht einmal ans andere Ende der Welt aufbrechen. Bereits Europa kennt genügend Beispiele, wie etwas hierzulande Alltägliches jenseits der Grenzen auf Unverständnis stoßen kann. Unterschiede gibt es so gut wie bei allen Themen – von Smalltalk über Kleidungsvorstellungen und Gastgeschenken bis hin zu Begrüßung und Verabschiedung sowie Beziehungspflege und Geschäftsanbahnung.
Besonders klar treten die Unterschiede bei Tisch zutage. Erbsen aufspießen, Fleisch vorschneiden, beim Essen schmatzen und schlürfen … all das können Handlungen sein, die uns im deutschsprachigen Raum im besten Fall erstaunen lassen. Es beginnt bereits bei der unterschiedlichen Haltung von Löffel, Messer und Gabel. Während die meisten in Österreich den Löffel zum Mund führen und diesen von vorne beinahe vollständig in den Mund nehmen, wird dieser in anderen Ländern wie z.B. Frankreich mit der Seitenkante an den Mund geführt. Ferner gibt es Unterschiede in der Haltung von Messer und Gabel, denn in Österreich und Deutschland darf die Gabel „zum Schaufeln“ verwendet werden, in England ist dies verpönt; die Gabel ist mit dem Gabelrücken nach oben zu verwenden.
Weitere Beispiele? In Frankreich wird das Essen aufgespießt, selbst einzelne Erbsen. In den USA wird das Essen meist mit Messer und Gabel in mundgerechte Stücke vorgeschnitten, mit der Gabel in der linken Hand gegessen, während die rechte Hand unter dem Tisch zu finden ist (in Wild-West-Zeiten am Coltgriff …).
Groß sind auch die Unsicherheiten: Darf man Spaghetti mit oder ohne Löffel essen, vertragen sich Hand und Huhn oder wird das Geflügel ausschließlich mit Messer und Gabel verzehrt – Fragen über Fragen. Eines steht jedoch fest: Mit etwas Vorbereitung ernten Sie nicht nur Achtung, sondern auch viel Sympathie.

Unser Tipp: Bereiten Sie sich auf Reisen vor und entwickeln Sie ein Bewusstsein für kulturelle Unterschiede. Sie sind nicht nur Botschafter Ihres Unternehmens, sondern auch Botschafter Ihrer Kultur!