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Business-Seminare: Übung macht den Meister

Seminare zur Business-Etikette boomen. Vor allem Mitarbeiter in den oberen Rängen schnuppern immer wieder mal rein. Knigge2day verrät, warum ein Besuch allein nicht ausreicht und warum nur Übung den Meister macht.

Das Interesse am korrekten Auftretens im Geschäftsleben wächst. Gutes Benehmen ist wieder in Mode, denn es öffnet Türen, die ansonsten verschlossen blieben. Dennoch findet man in vielen Unternehmen Vorgesetzte, die zumindest ihren Mitarbeitern gegenüber ab und an die sogenannte Sau rauslassen.

Was steckt dahinter? Stress, Druckabbau oder ganz einfach perfide Charakterzüge? Eine schlechte Umsetzung von Inhalten, die in Etikette-Workshops vermittelt werden, meinen wir. Denn das Wissen um gutes Benehmen sollte nicht nur bei Geschäftspartnern, sondern auch bei den eigenen Mitarbeitern angewendet werden. Das schafft durch die Vorbildwirkung des Chefs nicht nur ein besseres Klima zwischen den Hierarchien, sondern auch unter den Angestellten.

Ein höflicher Umgang mit den Mitarbeitern nützt dem Chef auch in weiterer Hinsicht. Erstens kann er für seinen Auftritt mit wichtigen Geschäftspartnern „üben“. Zweitens könnten harsche Worte oder plötzliche Verbalausfälle in Richtung der „Untergebenen“ den Eindruck erwecken, der Boss hätte sich selber nicht unter Kontrolle. Wie soll er dann eine ganze Schar von Angestellten dirigieren? Denn Wutanfälle werden oft auch mit Schwäche verbunden. Last but not least arbeiten Mitarbeiter, die sich geschätzt wissen, viel effektiver und steigern das Leistungs- und Umsatzvermögen eines Unternehmens.

Unser Tipp: Nicht nur Vorgesetzte sollten regelmäßig Benimm-Kurse besuchen, auch die „einfachen“ Angestellten. Der Jahresabschluss wird das Engagement belohnen!