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Weihnachten – Stille Nacht, heilige Nacht

Feiern ohne Stress.

Weihnachten stellt in Österreich eines der wichtigsten Familienfeste dar. Die Geburt Christi feierlich zu zelebrieren, sollte selbstverständlich sein.

Streitigkeiten zu Weihnachten scheinen teils vorprogrammiert und bahnen sich oft schon während der Adventszeit ihren Weg. Gerade in Familien, wo sich die Eltern getrennt haben, arten das Gezerre um die Kinder und der Kampf um die besten Geschenke immer wieder aus und erreichen am Heiligen Abend ihren Höhepunkt – zu Lasten der Kinder, die eigentlich die Hauptrolle spielen sollten. Den Ablauf des Weihnachtsabends  und der Feiertage früh genug zu planen, kann dem ganzen „Trara“ Einhalt gebieten – bleibt nur noch, sich auch an die Abmachungen zu halten.

Jüngsten Erkenntnissen zufolge scheint es übrigens besser zu sein, wenn getrennte Elternteile auch getrennt voneinander mit ihrem Nachwuchs Weihnachten feiern. Das vermeidet einerseits Streitpotenzial und verhindert andererseits, dass sich die Kleinen Hoffnung auf eine Wiedervereinigung machen.

Dem Stress ein Schnippchen schlagen
Auch innerhalb funktionierender Familien entpuppt sich das Wiegenfest Jesus oft als Sprengstofflager – ein Funke reicht und die Emotionen gehen hoch. Indem man die nötigen Erledigungen schon vor dem Tag der Tage macht, lässt sich die Situation ein wenig entschärfen. Je weniger Stress jeder einzelne hat, desto harmonischer geht das Fest über die Bühne. Geschenke sollten im besten Fall schon fix und fertig verpackt und die Lebensmittel für das Festessen eingekauft sein. Um den Weihnachtsbaum in Ruhe schmücken zu können, empfiehlt es sich für die Kinder ein Tagesprogramm zu erstellen. Eislaufen, im Schnee toben, ins Kino gehen oder die Kindermette mit einem Elternteil zu besuchen, eignen sich hervorragend. Der andere Elternteil spielt indes Christkinderl.

Dass Weihnachten als solches auch abseits der Geschenke einen Wert hat, vermittelt man den Kleinen auch dadurch, dass man sich zur Feier des Tages festlich kleidet. Jogginghose und Co. sollten, wenn sie auch noch so gemütlich sind, für einen Abend im Schrank bleiben. Geht man nach der Bescherung noch zur Christmette, vermeidet man dadurch auch unnötigen Stress, weil man schon fix und fertig hergerichtet ist.

So wie die Kleidung sollte zu Ehren des hohen Festes auch der Tisch feierlich gedeckt werden. Holen Sie ruhig mal das gute Geschirr raus und frönen Sie Ihrem Dekowahn. Glitter und Glanz sind an diesem Tag nie verkehrt und heben die Stimmung auf das nötige Niveau. Auch die Tischmanieren dürfen sie (ausnahmsweise) getrost dem Anlass anpassen. In diesem Sinne wünschen wir „Frohe Weihnachten“ und Harmonie pur!