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Die Firmenfeier

Genießen Sie ein schönes Fest mit KollegInnen.

Ob Weihnachtsfeier oder Sommerfest, nützen Sie die Möglichkeit, auch Mitarbeiter aus anderen Abteilungen näher kennenzulernen und der Karriere willen ein wenig Networking zu betreiben.

Vorbereitungen

Im Idealfall sind mehrere Personen mit der Planung der Feier beauftragt. Vorab zu klären sind Ort und Zeitpunkt sowie die Anzahl der Gäste. Ab einer gewissen Gästezahl sollte man sich überlegen, einen Caterer zu engagieren. Die Einladungen sollten möglichst früh, zumindest aber 3 bis 4 Wochen vor der Feier verschickt werden. In der Weihnachtszeit gilt eher früher als später, da zu dieser Zeit besonders viele Feste stattfinden. Das erste Gebot der Höflichkeit verlangt von Ihnen, dass Sie die Einladung so schnell wie möglich beantworten, damit die Organisatoren wissen, mit wie vielen Gästen sie rechnen dürfen. Sollten Sie absagen, führen Sie bitte auch einen Grund an. Dieser muss nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen, sollte aber triftig sein, zum Beispiel die goldene Hochzeitsfeier der Eltern. Mitbringsel sind bei einem Firmenfest nicht üblich, natürlich können Sie aber anbieten, einen Beitrag zum Nachspeisenbuffet zu leisten.

Ablauf

Auf die Minute genau müssen Sie nicht beim Fest erscheinen, jedoch unbedingt vor der Ansprache des Chefs. Steht auf der Einladung „c.t.“, steht Ihnen die akademische Viertelstunde zu, beim Ausdruck „s.t.“ hingegen legt der Gastgeber Wert auf absolute Pünktlichkeit. Mit dem ersten Glas Wein wird erst nach der Ansprache gestartet und auch nur dann, wenn der Chef persönlich oder der Ranghöchste am Tisch das Zeichen dazu gibt, zum Beispiel indem diese einen Trinkspruch ausbringen. Wasser darf natürlich jederzeit konsumiert werden. Für die „Schlacht am Buffet“ gilt dasselbe: Bitte nicht aus eigenen Stücken eröffnen. Ist es dann soweit, schickt es sich eher, den Weg zum Buffet öfter, aber dafür mit kleinen Portionen am Teller einzuschlagen. Darf à la carte bestellt werden, strapazieren Sie bitte das Wohlwollen Ihres Arbeitgebers nicht über die Maße, indem Sie ausschließlich die teuersten Speisen ordern. Gibt es eine Sitzordnung, ist diese bis zum offiziellen Ende des Essens einzuhalten. Gelegentlich gibt es ein kleines Programm mit kulturellen Darbietungen, welches dann in den informellen Teil der Feier übergeht. Neigt sich die Veranstaltung langsam aber sicher dem Ende zu, überlegen Sie sich, ob Sie wirklich noch bleiben wollen: Einer muss der/die Letzte sein, aber im besten Fall sind das nicht Sie. Ein Dank beim Verlassen der Veranstaltung bzw. eine Dankeskarte in der darauffolgenden Woche zeugen von Wertschätzung und sind gern gesehen.

Kleidung

Die passende Kleidung hängt stark vom Programm bzw. der Örtlichkeit der Feier ab. Professionelle Organisatoren vermerken für gewöhnlich auf der Einladung den Dresscode. Ist das nicht der Fall, scheuen Sie nicht, nachzufragen. Auch Kollegen, die bereits einmal bei einem ähnlichen Event dabei waren, geben mit Sicherheit bereitwillig Auskunft.

Der Besuch eines Adventmarktes etwa lässt durchaus lässigere, aber unbedingt wetterfeste Kleidung zu. Auch eine Feier in den Firmenräumlichkeiten ist grundsätzlich eher leger ausgerichtet. Ein feines Restaurant hingegen spricht für elegante Abendmode.

Das berühmt-berüchtigte kleine Schwarze passt bei Frauen immer. Man sollte aber unbedingt aufpassen, dass das Outfit nicht zu sexy wirkt.

Unser Tipp: Alkohol fließt zu solchen Anlässen bekanntlich in Strömen, achten Sie also unbedingt auf Ihren Alkoholpegel. Wenn Sie sich tatsächlich ganz daneben benommen haben und andere involviert waren, entschuldigen Sie sich am nächsten Tag bei ihnen. Ist der Chef selbst betroffen und bietet Ihnen etwa das Du-Wort an, nehmen Sie es für den Abend an und warten Sie ab, wie er Sie am nächsten Arbeitstag anspricht.