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Online-Bewerbungen: Mit einem Klick zum neuen Job

Online-Bewerbungen boomen wie nie zuvor.

Zum Großteil wollen Firmen gedruckte Bewerbungen gar nicht mehr annehmen. Wo die Fettnäpfchen im World-Wide-Web auf der Suche nach einem neuen Job lauern, verrät Knigge2day.

Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer freien Zeit mit Smarttelefonen, iPad und Co. Die Kommunikation über soziale Netzwerke ist kaum mehr aus dem Leben wegzudenken. Auch bei der Suche nach einer neuen Arbeit führt ihr erster Weg die heutige Jugend (meist) ins Netz. Ist eine passende Stellenausschreibung erst einmal gefunden, geht es „nur“ noch darum, sich zu bewerben – und zwar erfolgreich. Ein Schritt, der nicht unterschätzt werden will.

Wird in der Anzeige explizit auf ein Online-Bewerbungsformular hingewiesen, so sollte dieses auch benützt werden. Mit diesem Fragebogen decken die Firmen alle Punkte ab, die sie von ihren Bewerbern in Erfahrung bringen möchten. Da diese vorgefertigten Felder meist sehr starr sind, sollte man unbedingt sogenannte „freie Felder“ nützen, um ein wenig Werbung in eigener Sache zu machen.

Existiert kein Online-Bewerbungsformular und wird auch nicht ausdrücklich eine Versendung auf dem Postweg gefordert, wird die Bewerbung üblicherweise per E-Mail verschickt. Auch hier sollte, wie bei Bewerbungen per Post, zunächst der Name des richtigen Ansprechpartners – ruhig auch telefonisch – herausgefunden werden. In Stellenanzeigen größerer Firmen ist dieser meist im Inserat abgedruckt. Office- oder Info-E-Mailadressen sind nicht empfehlenswert, da die hier eingehenden Nachrichten oft in digitalen Papierkörben verschwinden.

Rechtschreibung und Grammatik müssen korrekt sein, auch bei Online-Bewerbungen. Achten Sie zudem auf die richtige Groß- und Kleinschreibung! Sollten Sie unsicher sein, unbedingt von einem Profi kontrollieren lassen! Es zahlt sich aus.

Inhaltlich sollte der Text kurz und prägnant sein und auf den Inhalt der Ausschreibung eingehen. Die höfliche Anrede mit dem korrekten Titel der angeschriebenen Person sowie der obligatorische Adresskopf inklusive allen dazugehörigen Angaben sind ein Muss.

Für Anhänge wie etwa Lebenslauf sind gängige Word-Formate wie zum Beispiel pdf-Dateien zu verwenden. Achtung, speichern Sie die Dokumente immer ohne Umlaute ab. Viele Rechner haben Probleme diese zu öffnen.

Spaßige E-Mail-Adressen sind in. In der Arbeitswelt haben sie allerdings nichts verloren. Bewerbungen sollten ausschließlich von einer seriösen E-Mail-Adresse aus versendet werden. Alles andere wäre höchst unprofessionell.

Zur Vorsicht wird auch im Umgang mit sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. geraten. Jeder Eintrag und jedes Foto wird auf alle Zeiten im World Wide Web gespeichert. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr/e zukünftiger Arbeitgeberin möglicherweise Einblick in Ihre (unseriöses) Privatleben erhält, sollten Sie Privatsphäreeinstellungen solcher Netzwerke auf Herz und Nieren prüfen.

 

Unser Tipp: Keine E-Mails verschicken, die größer als ein Megabyte sind. Sie verursachen unliebsame „Staus“ im Posteingang und schmälern einen möglichen guten ersten Eindruck.