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Clever und smart für den Herren

Leger und trotzdem stilvoll – so lässt sich die Freizeit genießen.

Freizeit ist eine Gefahrenzone – für den guten Geschmack nämlich! Der Hang zur Gleichgültigkeit bringt vor allem bei den Herren einiges mit sich. Da werden Kleidungsstücke und Accessoires weit über ihr „Verfallsdatum“ hinaus angezogen, Bermudas und Dreiviertelhosen erscheinen als Gipfel der Bequemlichkeit und Sandalen und Socken werden damit leider nicht nur in Karikaturen kombiniert. Prüfen Sie also immer kritisch, ob Ihre Kleidungstücke zueinander und vor allem zu Ihrer Figur passen. Bevor Sie in einem vermeintlich lässigen Outfit das Haus verlassen, stellen Sie sich die Frage, ob Ihnen, so gewandet, eine Begegnung mit Ihrem Chef, einem Kollegen oder einem wichtigen Geschäftspartner peinlich wäre. Wenn Sie diesbezüglich auch nur die geringste Unsicherheit verspüren, sollten Sie sich umziehen!

Auch wenn es sich noch nicht herumgesprochen hat, ist der Freizeitlook des Herrn ebenso reich an Variationen wie jener der Dame. Er darf alles enthalten, was nicht dem klassischen Business-Code zuzuordnen ist und muss sich erkennbar von diesem unterscheiden. Bunter und abwechslungsreicher ist die Devise, und zwar in Bezug auf Farben, Muster ebenso wie auf Materialien und Schnitte; Erd- oder Pastellfarben sind gern gesehen, Leinen und Cord, Leder und Denim kein Problem. Eine Vielzahl von Schnitten bei Hosen und Oberteilen lassen den Herrn auch bei der Freizeitmode aus dem Vollem schöpfen.

Ist das klassische Businesshemd weiß bzw. in dezenten Pastellfarben, zumeist mit Kentkragen, so darf im Casual jede Kragenform wie Button-down, Stehkragen oder Ausschlagkragen getragen werden. Bunte Seidenhemden im Sommer sind ebenso attraktiv wie wollige Flanellhemden im Winter. Krawatten bleiben im Kasten. Shirts oder Polos unter Freizeitsakkos machen gute Figur. Immer beliebt sind Freizeitsakkos in Tweed und Kaschmirpullover im Winter und dünne Baumwollpullover, lässig über die Schultern gelegt, im Sommer. Die Variationen bei Hosen scheinen schier unerschöpflich: coole Jeans in klassischem Blau, Chinos aus Baumwollgabardine in Khaki oder Olive, Cordhosen in allen Pastellfarben. Auch in Bezug auf den Schnitt der Beinkleider gibt es Auswahlmöglichkeiten: Mit oder ohne Bundfalte, mit oder ohne Aufschlag ist die Frage.

Die Qual der Wahl hat der Mann bei seinem Schuhwerk. Die Palette reicht von Sportschuhen über Slippers bis zu Mokassins. Achtung: Niemals Flip-Flops in der Stadt! Die Abstimmung von Farbe und Stil Ihrer Schuhe mit Ihrer Oberkleidung ist Ihrem guten Geschmack überlassen.

Als Überbekleidung ist in kühlen Jahreszeiten ein Trenchcoat immer passend; Sportjacken passen nur zu sportlich anmutenden Outfits. Die Grundidee ist, qualitativ hochwertige Stücke locker und leger zu tragen.

Unser Tipp: Wenn Sie unsicher sind, ob die gewählte Kleidung nicht vielleicht zu locker ist, stellen Sie sich eine Frage: Wäre Ihnen damit eine Begegnung mit Ihrem Chef, Kollegen oder Geschäftspartner peinlich?