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Der richtige Umgang mit dem Mobiltelefon

Ohne Handy – und trotzdem voll auf Empfang.

Mit dem Erfolg der Mobiltelefone haben wir zwar einiges an Unabhängigkeit und Flexibilität gewonnen, aber auch etwas Wichtiges verloren: das Gefühl für den Unterschied zwischen privat und öffentlich. Telefonieren im öffentlichen oder halböffentlichen Raum ist eine Belästigung für Ihre gesamte Umgebung, egal ob im öffentlichen Verkehrsmittel, im Restaurant oder auf der Straße. Wenn ein Telefonat tatsächlich unvermeidbar ist, sprechen Sie leise und versuchen Sie nicht, Ihre lärmende Umgebung zu übertönen.

Der gute Ton verlangt, das Mobiltelefon in Gesellschaft auszuschalten oder zumindest den Klingelton lautlos zu stellen. Wenn Sie unbedingt erreichbar sein müssen, teilen Sie dies Ihrer Tischgesellschaft vorab entschuldigend mit. Sollten Sie tatsächlich telefonieren müssen, verlassen Sie während des Telefonats den Raum. Absolut unpassend ist es, in Gesellschaft einen Anruf zu tätigen und laut über Berufliches wie Privates via Handy zu plaudern. In Restaurants stört man damit nicht nur die eigene Tischrunde, sondern auch andere Gäste. Ähnliches gilt für SMS. Kommunikation heißt nämlich auch Konzentration auf den Gesprächspartner. Der schräge Blick auf eingegangene SMS oder das Internetsurfen am Smartphone ist unhöflich und unterbricht die Unterhaltung.

Sie müssen übrigens gar nicht immer abheben. Eine temporäre Weiterleitung ans Büro oder an einen Mitarbeiter ist ein gutes Mittel, sich für eine Zeit lang freizuschaufeln und dem Anrufer aber dennoch das Gefühl zu geben, dass man sein Anliegen ernst nimmt. Auch die Mailbox arbeitet gerne für Sie, und zwar rund um die Uhr. Beachten Sie bitte, dass der Text Ihrer Mailbox seriös und Ihrer Position entsprechend formuliert ist. Dasselbe gilt auch für den Klingelton.

Unser Tipp: Handys kann man ausschalten. Machen Sie davon Gebrauch, und zwar nicht nur in Theater, Kino oder Krankenhaus, sondern auch aus Rücksicht auf die eigene Lebensqualität.